Glaubt man dieser Studie, hat das Bloggen gerade bei den Jüngeren keine große Zukunft. Zu viel Zeit geht drauf beim Ausdenken, Schreiben und Formulieren. Jüngere Netzbesucher nutzen lieber “kleine”, “schnelle” Dienste, wie etwa Social Networks (Facebook & Co.) oder Twitter. Durch die Begrenzung auf 140 Zeichen bleibt einem die Mühe des Ausformulierens und langen Kommentierens erspart.
Nachdem ich mich auch zu den (noch) Jüngeren zähle, habe ich beschlossen, diesen Blog zu schließen. Zwar nicht jetzt und sofort, aber es gibt einen Stichtag: Den 28.05.2010. Von diesem Tag an gibt es keinen Tobias Kaiser mehr! Somit entfällt der Sinn der Domain tobikaiser.com und meiner alten Mailadresse.
Jedoch ist es kein trauriger Anlass, der diesen Blog in die ewigen Jagdgründe schickt, denn an diesem Tag werde ich heiraten und den Namen meiner (dann) Frau annehmen Der gefiel mir (wenn er auch länger als der Jetzige ist) irgendwie besser…
Wer danach dann weiter auf dem Laufenden bleiben möchte, kann mir gerne auf Twitter folgen…
Gerade habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass mein letzter Eintrag bereits über vier Wochen zurückliegt. Viel ist passiert in der Zeit – leider so viel, dass ich noch nicht dazu gekommen bin darüber zu berichten… Unter anderem war ich mit meiner Schwiegerfamilie in Spe anlässlich des 70ten Geburtstags meiner Schwiegeroma in Spe auf der Brunnsteinhütte. Wer noch nicht da war, hat was verpasst kann ich nur sagen [ Sollte ich in den nächsten Tagen mal etwas Luft haben, werd ich bestimmt auch das ein oder andere Bild einstellen ]
BTW: Ich habe gerade gesehen, dass das US-Militär an Robotern forscht, die sich autonom mit Energie aus Biomasse versorgen. Daraus resultierend haben die Amis nun Bedenken geäussert, ob diese auch Menschen zur Energieversorgung essen (schließlich heißt das Ding EATR…) würden – dies wurde nun von offizieller Stelle verneint. Bleibt nur die Frage, ob sich dann auf den Schlachtfeldern dieser Welt lediglich noch Roboter gegenseitig die (Metall-)Köpfe einschlagen?? Das wäre ja dann ein wirklicher Fortschritt…
Gestern Nacht zappte ich mal wieder durchs TV-Programm und sah zufällig im Laufband bei N24 die Nachricht, dass tmz.com vermeldet hat: Michael Jackson ist tot. Da twitter völlig überlaufen war und mal wieder die Pause-Taste gedrückt hatte, musste ich andere Quellen zu Rate ziehen. Die Meldungen von Koma bis Tod überschlugen sich und heute morgen beim Aufstehen dann die traurige Gewissheit: Meldung bestätigt
Damit hat die Welt einen großartigen Entertainer verloren – immerhin (nach Plattenverkäufen) den erfolgreichsten aller Zeiten.
Meine Theorie: Der Schäuble hat die weltweite Wirtschaftskrise (www – Zufall?) nur inszeniert um sich die lästigen Medienvertreter vom Leib zu halten und abzulenken. Schauts euch selber an!
Joa… Irgendwie könnte man meinen, momentan wäre Endzeitstimmung. Zum einen überschlagen sich die negativen Nachrichten (Arcandor, Katholiken in Irland, Flugzeugabstürze, …), zum anderen scheinen etliche Paare aus der Bekanntschaft diese zu nutzen und noch eben schnell zu heiraten, bevor es zu spät ist (komischerweise alle dieses Jahr)…
Nee – mal im Ernst: Gegen das Erste könnte man doch was tun! Damit nicht noch mehr große Firmen pleite gehen, sollten wir einfach mal unsere “Geiz-ist-geil”-Mentalität aufgeben und endlich wieder einsehen, dass Qualität auch ihren Preis hat. Gegen die katholischen Schweinepriester, die Jahrzehntelang wehrlose Kinder vergewaltigt und missbraucht haben hilft eigentlich nur, sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Ich finde, die sollten auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden – schließlich haben sie auch das Jahrhundertelang mit unschuldigen Frauen gemacht… Und den ein oder anderen Flugzeugabsturz hätte man verhindern können, wenn man nicht die paar Euro für den Austausch wichtiger Geräte hätte einsparen wollen (auch hier gilt: Geiz ist eben nicht immer geil).
Und der derzeitige Hochzeitsboom hat wohl weniger was mit Endzeit als vielmehr mit… keine Ahnung was zu tun. Hormone?
Bei all dem gilt: Den Kopf nicht hängen lassen, immer schön nach vorne schauen und die Massen an Hochzeitsvorbereitungen hinter sich bringen!
In diesem Sinne: Ein schönes (langes) Wochenende!
…darum auch nur wenige Worte in der virtuellen Welt – weil die Reale doch sooo schön sein kann Wer das liest, sollte den Rechner ausschalten, die Wohnung verlassen und die Sonne genießen! In diesem Sinne – liebe Grüße,
Ich kann meinem Kollegen nur beipflichten: Schuld an dem Amoklauf sind weder (nur) die in den letzten Tagen wieder einmal verteufelten Killerspiele, noch (nur) die Eltern, noch ein zu schwaches Waffengesetz in Deutschland. Schuld ist die Gesellschaft – also wir alle! – die einen Jugendlichen durch die Art der Behandlung und des Umgangs mit ihm zu einer solchen Tat befähigt…
Individualismus ist neben Finanzen eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft und wer nicht die Ellenbogen hat, um sich nach oben zu kämpfen, bleibt irgendwann auf der Strecke. Solch eine Tat ist keine Kurzschlussreaktion auf ein Ereignis in jüngster Vergangenheit, sondern vielmehr ein Prozess, eine Entwicklung über mehrere Jahre. Wer von anderen (der Gesellschaft) Tag für Tag zu spüren bekommt, dass er nicht gewollt und für andere “nichts wert” ist, versinkt als Konsequenz daraus irgendwann in einer Spirale aus Selbstmitleid, Wut, Trauer und Hass.
Manch einer dieser verzweifelten Jugendlichen wird sich ein weniger spektakuläres und damit auch medienträchtiges Ende herbeiwünschen und taucht damit lediglich in den Statistiken als “Unfall mit Personenschaden” oder auch irgendwas mit “suizidaler Absicht” auf. Ab und an jedoch wollen diese Jugendlichen auf ihre Situation aufmerksam machen und lassen ihrer Verzweiflung in solch schrecklichen Taten freien Lauf.
Und jetzt? Was ist zu tun? Weder eine Hochsicherheits-Schule, noch ein (noch) strengeres Waffengesetz, noch ein Killerspielverbot können Abhilfe schaffen und verhindern, dass sich solche Taten in Zukunft wiederholen. Wir sind gefragt! Wenn wir uns schon als “soziale Marktwirtschaft” ansehen, warum nicht auch als “soziale Gesellschaft”? Weg vom “Ich, ich, ich…”, weg von Medien-Idolen, die nicht mehr und nicht weniger als “heiße Luft” sind, hin zu einem “Wir-Gefühl”: Ehrliches Interesse am Nächsten, gut ausgebildete Sozialpädagogen und Psychologen, die die heranwachsende Jugend in unserem Land in einer ihrer schwersten Lebensphasen professionell betreut und last but not least ehrenamtliches Engagement von und für Jugendliche. Da haben WIR eine Verantwortung. Da müssen WIR handeln!
Ein Projekt, was sich genau diesen Eckpunkten widmet (und ich darf sagen, Sie tun das mit Erfolg!) ist das Jugendzelt: Ein sozial-missionarisches Projekt, was die Jugendlichen mit all ihren Problemen, Sorgen und Ängsten im Blick hat. Ein Projekt, wo sie so kommen dürfen, wie sie sind. Ein Projekt, wo sie Wertschätzung und Anerkennung erfahren, wo sich niemand ein Urteil über sie erlaubt oder sich über sie stellt. Ein gutes Projekt. Ein Projekt, dass noch (finanzielle) Unterstützung gebrauchen kann. Ein Projekt, das wirklich “Trittbrettfahrer” animieren sollte… Weitere Informationen gibt es unter www.jugendzelt.de.
Gestern sind wir (Ingo & Ich) mit unserem gemeinsamen Freund Christian spontanerweise geplant nach Dublin geflogen. Christian hatte Geburtstag und wir haben ihn mit einem “Ausflug in den Vogelpark” Hunsrück überrascht (was auch prima funktioniert hat!).
Nach dem gestrigen Tag und einer halbwegs erholsamen Nacht bleibt mein Fazit: Dublin ist eine Reise wert! Eine sehr interessante Stadt, die es auf wundersame Weise schafft, altbewährtes und modernes unter einen Hut zu kriegen. Was ich nicht empfehlen kann: Ein Kilkenny in der TempleBar (angeblich das “Kneipenviertel” Dublins…): Satte 6,30€ werden hier für das Pint Kilkenny fällig, was meiner Meinung nach totale Touri-Abzocke ist. Aber da wir gerade keinen Einheimischen zur Hand, dafür aber Durst hatten, mussten wir wohl oder übel “zuschlagen” blechen…
Gerade habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr Raclette gegessen. Die Reste von Silvester (wie praktisch, dass wir da auch dieser geselligen Art des Speisens gefröhnt haben) wollten noch vernichtet werden und so haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, uns heute die Bude mit dem leckeren Käseduft zu füllen.
Leider ist dabei nicht nur die Luft, sondern auch der Bauch gut gefüllt worden, sodass dieser gerade droht zu platzen
Trotzdem allen, denen ich noch keines gewünscht habe: Ein frohes, gesundes und gesegnetes Jahr 2009!